Im 16. Jahrhundert trug die Frau unter ihren kostbaren und üppigen Abendkleider diesen glockenförmigen, steifen Unterrock. Er bestand aus Polstern, Fischbeinreifen, Eisendraht und zuweilen auch aus Holz oder Weidenruten, saß auf der Taille und gab dem Rock Volumen. Der spanische Vertugadin stellte den Rock aus. Die französische Version bestand aus einem kreisförmigen Wulst, der um die Taille gebunden wurde und dem Kleid ringsum Volumen verlieh.