BH heißt Büstenhalter und der dient dazu, dass die weibliche Brust gehalten und somit geformt wird. Ohne einen BH beginnen die Brüste schneller zu hängen. Ein BH kann dieses verzögern und beim Sport wird es sogar empfohlen, dass die Frauen einen BH bzw. einen Sport-BH tragen sollen, weil dadurch die Belastung bis auf ein Viertel verringert werden kann. Wissenschaftlich wurde es noch nicht bewiesen, dass der BH davor schützt, dass die Brüste nicht hängen.
Der Aufbau des BHs ist einfach erklärt. Der BH besteht aus zwei Körbchen / Cups, die miteinander verbunden sind und die Brüste halten. Damit die Körbchen des BHs am Körper halten, gibt es Träger, die auf dem Rücken zugemacht werden. Natürlich gibt es zahlreiche weitere Varianten und Formen des BHs, wo z. B. die Öffnung vorne ist oder der BH Push Up ist auch sehr beliebt. In der Regel sind die Träger des BHs verstellbar.
In Griechenland entstand damals das erste Grundprinzip zum BH. Im Jahre 1889 wurde der erste Büstenhalter von Herminie Cadolle in Frankreich hergestellt und von ihr patentiert. Doch auch andere haben einen BH entwickelt und patentiert. Hugo Schindler hat 1891 sein "Brusthalter" patentiert, dieser aus 2 Kappen bestand und mit einem Gürtel befestigt wurde. Christine Hardt hat 1895 ihr "Frauenleibchen" patentiert, das aus Taschentüchern bestand und mit Männerhosenträgern befestigt wurde. Sigmund Lindauer hat 1912 ihren "Büstenhalter" patentiert und Serien fertigen lassen. Danach gab es weltweit weitere Patentierungen von Büstenhaltern. Während des ersten Weltkrieges hat der Büstenhalter es geschafft das Korsett abzulösen. Die Standardgrößen der BHs, die heute noch gültig sind, wurden 1930 eingeführt. In den folgenden Jahren entstanden zahlreiche weitere Formen des BHs, die mehr oder weniger beliebt waren. Obwohl so viele BHs produziert werden, tragen nur 30 % der Frauen einen BH.
Dabei ist es nicht einfach einen BH auszusuchen, denn der BH sollte zum Outfit passen und im Sommer nicht rausschauen.